Über Pax Lupus
Pax Lupus wird von Anna-Karina Katt und Karsten Schmiegel geführt. Anna wuchs in einer landwirtschaftlich geprägten Region in Niedersachsen auf. Ihre Großeltern betrieben dort einen Hof. Beide stehen seit mehreren Jahren im Austausch mit Weidetierhaltern und haben durch eigene Mitarbeit auf Nutztierbetrieben praktische Erfahrungen mit betrieblichen Abläufen gesammelt.
Ein prägender Impuls entstand 2024 während einer Reise in den Westen der USA. Dort ist der Umgang mit Wildtierkonflikten zwischen Mensch und Tier, insbesondere mit Bären, seit langem Teil des Alltags. Besucher erhalten klare Informationen und Verhaltensregeln, was zeigt, dass solche Konflikte mit strukturierten Maßnahmen handhabbar sind.
Anna-Karina Katt
Anna verantwortet die Produktentwicklung der Software und das operative Management des Vorhabens. Sie definiert Anforderungen, begleitet Entwicklung und Tests und richtet die Anwendung konsequent an realen Nutzungssituationen aus.
Sie bringt über 14 Jahre Erfahrung im Management digitaler Projekte in internationalen Konzernen mit, unter anderem in der produzierenden Industrie. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen im Projektmanagement digitaler Projekte und im strategischen Marketing.
Karsten Schmiegel
Karsten verantwortet die technische Entwicklung und Systemintegration. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Kommunikations- und Drohnensystemen in anspruchsvollen Einsatzumgebungen.
Seine Fachkenntnisse in Elektrotechnik und Systemarchitektur bilden die Grundlage für ein widerstandsfähiges System für reale Weidebedingungen. Zuletzt war er als Produktionsleiter tätig und verantwortete dort operative Abläufe in einem produzierenden Unternehmen.

Wie Pax Lupus entstand
Zurück in Deutschland wurde deutlich, wie groß der praktische Handlungsdruck in Wolfsregionen ist und wie begrenzt zugleich die Weiterentwicklung praktikabler Schutzlösungen vorangekommen ist. Der organisatorische Aufwand bestehender Maßnahmen ist hoch und ihre Wirkung nicht immer verlässlich. Daraus entstand der Anspruch, mit dem aktuellen Stand der Technologie eine autonome und gezielte Lösung zu entwickeln, die reale Annäherungssituationen adressiert und im Betriebsalltag verlässlich funktioniert.
Die europäische Fachkonferenz LIFEstockProtect 2025 in Österreich bot Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zum Aufbau von Kontakten zu Weidetierhaltern aus unterschiedlichen europäischen Regionen.
Die ersten Konzept- und Entwicklungsarbeiten begannen 2025. Im Dezember 2025 folgte die Zusage für eine zweijährige Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.
Der Fokus der Förderphase liegt auf Entwicklung, Feldtests und dem Nachweis der Praxistauglichkeit. Seit Beginn der Entwicklung erfolgt die Konzeption im direkten Austausch mit Betrieben.


